Photovoltaik ist längst mehr als eine ökologische Entscheidung. Für Unternehmer, Freiberufler, Immobiliengesellschaften und Investoren kann eine professionell strukturierte PV-Investition ein Baustein für Steueroptimierung, laufende Erträge und langfristige Vermögensbildung sein.
CALOR ENERGY verbindet dafür technische Umsetzung, Mieterstrom-Betrieb, digitale Abrechnung und wirtschaftliche Strukturierung zu einem ganzheitlichen Investitionsmodell – inklusive Machbarkeitsprüfung, Wirtschaftlichkeitsanalyse, EPC-Umsetzung, Monitoring, Service und Endkundenabrechnung.
Bei einem Mieterstrom-Projekt wird auf dem Dach eines Mehrfamilien-Wohnhauses oder einer Gewerbeimmobilie eine Photovoltaikanlage installiert – finanziert durch einen Investor, realisiert durch CALOR ENERGY.
Der lokal erzeugte Solarstrom wird direkt an die Mieter des Gebäudes geliefert, ohne das öffentliche Stromnetz zu durchlaufen. Dadurch entfallen Netznutzungsentgelte, Konzessionsabgaben und Stromsteuern, was den Strompreis für die Mieter senkt und entsprechend attraktiv macht.
Photovoltaikanlagen in Kombination mit Speicherlösungen und Wärmepumpen maximieren den Eigenverbrauch, senken Energiekosten und steigern die Effizienz und Wirtschaftlichkeit des Projekts. So wird nicht nur die Energieversorgung nachhaltiger, sondern auch die Rendite durch optimierte Stromnutzung erhöht.
exemplarisch
| Installation: | -400.000 € |
| Steuervorteil: | 140.000 € |
| Installation nach Steuer | 260.000 € |
| Einnahmen durch Stromverkauf: | 54.000 € |
| Verwaltung: | -17.000 € |
| Cashflow: | 37.000 € |
| Überschuss/Invest nach Steuer | 7 Jahre |
Pro 400.000 € Invest wird eine eigene Zweckgesellschaft (SPV) gegründet, was die steuerlichen Vorteile sauber zuordnet und die Haftung isoliert.
Der Investor erstellt einen IAB über 200.000 € und erhält so eine sofortige Steuererleichterung von ca. 100.000 €. Dazu können 40% Sonder-AfA in Anspruch genommen werden.
Sie als Investor:in verdienen an den Stromverkäufen direkt an die Mieter. Da der vor Ort erzeugte Solarstrom günstiger ist als Netzstrom, profitieren Mieter von niedrigeren Stromkosten – während Sie durch langfristige Abnahmeverträge stabile und kalkulierbare Einnahmen erzielen.
Mieterstrom-Projekte sind lokal und unabhängig von überregionalen Strompreisschwankungen. Da der Strom direkt an die Bewohner geliefert wird, besteht ein steter Bedarf, und das Risiko von Zahlungsausfällen ist bei einer breiten Mieterschaft gering.
Neben den finanziellen Vorteilen leisten Sie als Investor:in einen aktiven Beitrag zur Energiewende und verbessern ihr nachhaltiges Investment-Portfolio – ein Faktor, der unter anderem auch für ESG-konforme Anlagestrategien relevant ist.
Durch umfassende Analysen, Info-Veranstaltungen mit Mietern und eine enge Abstimmung maximieren wir Teilnehmerquote und Autarkiegrad. Volle Transparenz während des gesamten Prozesses gibt Ihnen Planungssicherheit und minimiert Risiken.
Von der Planung und Installation bis hin zum wirtschaftlichen und technischen Betrieb bieten wir alle Leistungen aus einer Hand. Unsere Ingenieure sorgen für eine reibungslose Umsetzung Ihres Projekts. Montage erfolgt bei uns selbstverständlich über eigene Elektrofachkräfte.
Sie als Investor:in werden dabei ganzheitlich beraten und erhalten durch unsere Prozesse volle Projekt-Transparenz.

Leistung: 1,6 MWp
Gebäude: 24
Haushalte: 500
CO2-Einsparung: 880t / Jahr

Leistung: 2,2 MWp
Gebäude: 26
Haushalte: 700
CO2-Einsparung: 1250t / Jahr

Leistung: ca. 500 kWp
Gebäude: 4
Haushalte: 220
CO2-Einsparung: 285t / Jahr

Leistung: 64 kWp
Typ: Neubau-Bürogebäude
Versorgung: Allgemeinstrom
CO2 Einsparung: 40t / Jahr

Leistung: 9,1 MWp
Typ: Logistikhalle
Dachfläche: 80.000 m2
CO2 Einsparung: 4.000t / Jahr

Geschäftsführer
Der Investitionsabzugsbetrag, kurz IAB, ist ein steuerliches Instrument für Unternehmen, Selbstständige und bestimmte Investoren. Er ermöglicht es, einen Teil einer geplanten Investition bereits vor der tatsächlichen Anschaffung steuerlich geltend zu machen.
Bei einer Photovoltaik-Investition kann der IAB dazu beitragen, steuerpflichtige Gewinne zu reduzieren und Liquidität für die geplante Investition freizusetzen. Vereinfacht gesagt: Wer heute einen Gewinn erzielt und in eine geeignete PV-Anlage investieren möchte, kann unter bestimmten Voraussetzungen bereits vorab einen Teil der Investitionskosten steuerlich berücksichtigen.
Wichtig ist: Der IAB ist kein pauschaler Steuervorteil für jede Photovoltaikanlage. Ob und in welcher Höhe er genutzt werden kann, hängt von der individuellen steuerlichen Situation, der Betreiberstruktur, der Anlagengröße und der konkreten Nutzung der PV-Anlage ab.
CALOR ENERGY übernimmt keine Steuerberatung. Wir liefern die technische, wirtschaftliche und operative Grundlage für Ihr PV-Investment. Die steuerliche Prüfung erfolgt immer gemeinsam mit Ihrer Steuerberatung.
Ein IAB-orientiertes PV-Investment kann für Personen und Unternehmen interessant sein, die steuerpflichtige Gewinne erzielen und diese gezielt in ein nachhaltiges Energieasset investieren möchten.
Besonders relevant ist das Modell für:
Wer mit seinem Unternehmen Gewinne erzielt, kann durch eine geplante Investition in Photovoltaik steuerliche Gestaltungsspielräume nutzen. Eine PV-Anlage kann dabei nicht nur zur Steueroptimierung beitragen, sondern auch langfristige Erlöse aus Stromverkauf und Einspeisung generieren.
Auch Freiberufler mit entsprechendem Gewinn können prüfen lassen, ob ein Photovoltaik-Investment mit IAB in ihre steuerliche und wirtschaftliche Planung passt.
Für Eigentümer von Mehrfamilienhäusern, Gewerbeimmobilien oder Quartieren kann Photovoltaik zusätzliche Einnahmen schaffen, Betriebskosten reduzieren und den Wert der Immobilie steigern. Besonders interessant wird das Modell, wenn der erzeugte Strom direkt im Gebäude genutzt oder als Mieterstrom angeboten wird.
Investoren können über geeignete Betreiber- und Projektstrukturen in PV-Anlagen investieren. Entscheidend ist dabei eine saubere wirtschaftliche, steuerliche und rechtliche Strukturierung.
Beim Mieterstrom wird Solarstrom direkt dort erzeugt, wo er verbraucht wird: auf dem Dach einer Wohn- oder Gewerbeimmobilie.
Die Photovoltaikanlage produziert Strom, der vorrangig im Gebäude oder Quartier genutzt wird. Mieter, Gewerbeeinheiten oder Allgemeinstromverbraucher können diesen lokal erzeugten Strom beziehen. Strom, der nicht direkt verbraucht wird, wird in das öffentliche Netz eingespeist. Falls die PV-Anlage nicht genug Strom liefert, wird Reststrom aus dem Netz ergänzt.
CALOR ENERGY übernimmt je nach Projektmodell die komplette Umsetzung:
Zunächst prüfen wir, ob die Immobilie für eine Photovoltaikanlage und ein Mieterstrommodell geeignet ist. Dazu gehören unter anderem Dachfläche, Statik, Netzanschluss, Verbrauchsstruktur, Zählerkonzept und Wirtschaftlichkeit.
Auf Basis der Analyse entwickeln wir ein passendes Anlagenkonzept. Dabei werden Anlagengröße, Modulbelegung, Wechselrichter, Unterkonstruktion, Netzanschluss, Speicheroptionen und Messkonzept geplant.
CALOR ENERGY errichtet die Photovoltaikanlage fachgerecht und koordiniert die notwendigen Schritte bis zur Inbetriebnahme.
Der erzeugte Strom wird den teilnehmenden Mietern oder Nutzern angeboten. Dafür werden die notwendigen Liefer-, Mess- und Abrechnungsprozesse eingerichtet.
Nach der Inbetriebnahme sorgt CALOR ENERGY für den laufenden technischen Betrieb, die Überwachung der Anlage und die langfristige Betreuung.
Das Ziel: Immobilien werden zu lokalen Energieerzeugern, Mieter profitieren von günstigem Solarstrom und Investoren erhalten Zugang zu planbaren Erlösquellen.
Eine Photovoltaikanlage im Mieterstrommodell kann, je nach Projekt und baulichen Gegebenheiten mehrere Erlösquellen kombinieren.
Der wichtigste Erlös entsteht durch den Verkauf des erzeugten Solarstroms an teilnehmende Mieter, Gewerbeeinheiten oder sonstige Nutzer im Gebäude. Da der Strom direkt vor Ort erzeugt und verbraucht wird, kann er häufig attraktiver angeboten werden als klassischer Netzstrom.
Strom, der nicht direkt im Gebäude verbraucht wird, kann in das öffentliche Netz eingespeist werden. Dafür erhält der Betreiber eine gesetzlich geregelte Vergütung.
Unter bestimmten Voraussetzungen kann zusätzlich ein Mieterstromzuschlag in Anspruch genommen werden. Ob dieser im konkreten Projekt greift, hängt von der jeweiligen Anlagen- und Betreiberstruktur ab.
PV-Strom kann auch für Allgemeinstrom genutzt werden, zum Beispiel für Beleuchtung, Aufzüge, Tiefgaragen, Lüftungsanlagen oder technische Gebäudesysteme. Dadurch lassen sich Betriebskosten reduzieren.
Besonders attraktiv wird Photovoltaik, wenn sie mit Wärmepumpen kombiniert wird. Ein Teil des erzeugten Solarstroms kann für die Wärmeversorgung genutzt werden. Das verbessert die Eigenverbrauchsquote und reduziert den Bezug von Netzstrom.
E-Mobilität kann ein zusätzlicher Verbrauchsbaustein sein. PV-Strom kann für Ladepunkte genutzt werden und so weitere Erlösmöglichkeiten schaffen.
Batteriespeicher können helfen, mehr Solarstrom im Objekt zu nutzen. Dadurch steigt der Eigenverbrauch, und das Projekt kann wirtschaftlich stabiler werden.
Eine SPV, also eine Projektgesellschaft speziell für den Anlass, ist bei größeren PV-Investitionen meist eine sinnvolle Struktur.
Die Projektgesellschaft wird speziell für das jeweilige Energieprojekt gegründet. Sie kann Eigentümerin der Photovoltaikanlage sein, Verträge abschließen, Investitionen aufnehmen, Erlöse vereinnahmen und den Betrieb organisieren.
Eine SPV-Struktur kann besonders dann sinnvoll sein, wenn mehrere Beteiligte eingebunden sind oder wenn Investition, Immobilieneigentum und Betrieb voneinander getrennt werden sollen.
Ob eine SPV für ein IAB-orientiertes Investment geeignet ist, muss individuell geprüft werden. Entscheidend ist, wer steuerlich investieren soll, wem die Anlage gehört, wer Betreiber ist und wie die Gewinnerzielungsabsicht nachgewiesen wird.
CALOR ENERGY unterstützt bei der technischen und wirtschaftlichen Strukturierung des Projekts. Die rechtliche und steuerliche Ausgestaltung erfolgt gemeinsam mit den jeweiligen Fachberatern.
Das folgende Beispiel zeigt vereinfacht, wie ein PV-Mieterstromprojekt wirtschaftlich aufgebaut sein kann.
| Anlagengröße | 250 kWp |
| Investitionsvolumen | 300.000 € |
| Jährliche Stromerzeugung | ca. 240.000 kWh |
| Direktverbrauch im Gebäude | 65 % |
| Stromverkauf als Mieterstrom | 156.000 kWh |
| Mieterstrompreis | 0,25 €/kWh |
| Erlös aus Mieterstrom | 39.000 €/Jahr |
| Einspeisung ins Netz | 84.000 kWh |
| Erlös aus Einspeisung | ca. 6.000–7.500 €/Jahr |
| Gesamterlös vor Betriebskosten | ca. 45.000–46.500 €/Jahr |
Zusätzlich können steuerliche Effekte durch IAB, Abschreibung und mögliche Sonderabschreibungen relevant sein.
Bei einem Investitionsvolumen von 300.000 € könnte unter bestimmten Voraussetzungen ein Investitionsabzugsbetrag von bis zu 150.000 € geprüft werden. Bei einem angenommenen Steuersatz von 40 % könnte sich daraus eine Liquiditätswirkung von bis zu 60.000 € ergeben.
Diese Beispielrechnung dient nur der Orientierung.
Die tatsächliche Wirtschaftlichkeit hängt von vielen Faktoren ab, darunter:
CALOR ENERGY erstellt für jedes Projekt eine individuelle Wirtschaftlichkeitsanalyse.
Die Dauer hängt von Projektgröße, Netzanschluss, Messkonzept, Genehmigungen, Dachzustand und technischer Komplexität ab.
Nach der Erstprüfung erstellt CALOR ENERGY einen realistischen Projektplan.
Ja, je nach Modell kann CALOR ENERGY den technischen Betrieb, Monitoring, Wartung und die Abrechnungslösung begleiten oder vollständig übernehmen. Hierfür haben wir ein eigenes Mieterstrom Contracting & Service Team.